Dippemess im Frühjahr
Töpfer aus dem Westerwald, dem Kannebäckerland und Urberach verkauften hier ihre Erzeugnisse, vor allem ihre Keramikschüsseln und -behältnisse, zu frankfurterisch „Dippe“, die der Veranstaltung dann auch bald ihren Namen gaben.
Im Laufe der Zeit gesellten sich zu diesen Haushaltsmessen immer mehr Jahrmarktsbuden und Volksbelustigung. In den 60er Jahren musste sich die Dippemess auf den Festplatz am Ratsweg verlagern, da das Großgerät der Schausteller nicht mehr innerstädtisch platziert werden konnte. Die hier zur Verfügung stehenden Platzkapazitäten haben zu einer rasanten Entwicklung geführt. Heute ist die Dippemess Frankfurts größtes Volksfest.
Informationen und Wissenswertes zur Historie der Dippemess veranschaulicht der Händlermarkt, wo auch heute noch die Händlerstände stehen, die Ursprung von diesem Jahrmarkt sind. Fahrgeschäfte wie Karussell, Achterbahn, Geisterbahn, Autoscooter, Wellenflug oder Kettenkarussell dominieren den Rummelplatz. Karussells für die Hardliner mit Looping sind hier ebenso vertreten, wie familiengerechte Anlagen gleich einem Freizeitpark.
Hier gibt es für Frankfurt am Main typischen Apfelwein oder Äppler ebenso wie ein breites Imbissangebot einschließlich der volksfesttypischen Wurst. Gebrannte Mandeln, Zuckerwatte, Spielbuden, Schießstände, Kinderkarussells, Verlosungen und Sommergärten ergänzen das Angebot.
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